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Wir stellen vor: Giorgos Tserevelakis

Giorgos Tserevelakis Autor Altgriechisch Übersetzungen Latein Philologie Geschichte Wir stellen vor

Erstellt am 2020-08-06 01:10:45 von Lambros

Giorgos T. Tserevelakis ist Doktor der griechischen Literatur an der Universität von Peloponnes. Er bietet folgende Dienstleistungen an:

  • Übersetzung aus der altgriechischen Sprache ins Deutsche und Englische
  • Übersetzung aus der lateinischen Sprache ins Deutsche und Englische
  • Lektüre, Übersetzung, Kommentar altgriechischer und lateinischer Manuskripte
  • Verfassung von Büchern für Einzelpersonen, wie Biografien, Geschichtsbücher, Romane usw.
  • Beratende Unterstützung für Dissertationen zu theoretischen Wissenschaften
  • Korrektorat
  • Durchführung von Forschungstätigkeiten zur Verfassung von Büchern

Giorgos kann über folgende Wege kontakiert werden

E-Mail: tserevelakis1979@gmail.com
Telefon: +306986737929


Geschichte und Sprachstufen der griechischen Sprache

Griechische Sprache Geschichte

Erstellt am 2020-06-19 01:08:30 von Lambros
  • Urgriechisch oder Protogriechisch (ca. 3000 v. Chr.)

    Als Urgriechisch oder Protogriechisch werden die Sprachen bezeichnet, die den mykenischen und altgriechischen Sprachen vorausgehen. Es gibt keinen schriftlichen Überlieferungen in urgriechischer Sprache. Urgriechisch wird chronologisch auf die Jahre 3000 v. Chr - 1600 v. Chr. gelegt.

  • Minoisches Griechisch (ca. 2000 – 1400 v. Chr)

    Die minoische Sprache die in Kreta zur der Zeit der minoischen Hochkultur gesprochen wurde, ist in zwei Schriftsystemen überliefert, den kretischen Hieroglyphen und dem späteren Linear-A Schriftsystem. Die kretischen Hieroglyphen sind bis heute größtenteils unentschlüsselt. Das Linear-A Schriftsystem ist durch zahlreichen kretischen Tontafeln vom 18. - 15. Jahrhundet v. Chr. überliefert.

    Epigraphische Studien die von der mykenischen Schift Linear-B ausgehen, machen es heute möglich die minoische Sprache zu lesen. Das Verständniss von Linear-A ist jedoch bis heute sehr beschränkt. Es gilt als gesichert das im Linear-A Schriftsystem ein Geschlecht, Substantive und Verbendungen verwendet wurden was Eigenschaften der indo-europäischen Sprachen sind.

  • Mykenisches Griechisch (ca. 1600 – 1100 v. Chr.)

    Mykenisches Griechisch wurde auf dem griechischen Festland, auf Kreta, sowie dem heutigen Zypern zur Zeit der mykenischen Hochkultur gesprochen. Mykenisch ist in Form des Linear-B Schriftsystems erhalten welches erst seit 1952 bekannt ist und entschlüsselt wurde.

    Aus dem mykenischen geht später Altgriechisch hervor, weshalb mykenisch auch als älteste dokumentierte Form der griechischen Sprache betrachtet wird. Die schriftlichen Überlieferungen sind inhatlich alle wirtschaftlicher oder administrativer Art. Linear-B hat mit etwa 200 Zeichen wesentlich mehr Zeichen als das heutige griechische Alphabet.

  • Altgriechisch (ca. 800 – 300 v. Chr.)

    Mit der Entwicklung des griechischen Alphabets im 9. Jahrhundert v. Chr. beginnt die Sprachstufe Altgriechisch. Das griechische Alphabet stammt vom phönezischen Alphabet ab, der genaue Zeitpunkt der Übernahme ist jedoch unklar. Einer der ersten schriftlichen Nachweise der Verwendung des griechischen Alphabets ist die Kanne von Dipylon aus Athen

    Da die phönezische Schrift eine Konsonantenschrift ist, wurden für das griechisch Alphabet einige phönezische Buchstaben als Vokale verwendet. Griechisch ist damit die erste Schrift mit Zeichen für Vokale und Konsontanten. Es gab verschiedene altgriechische Dialekte wie zum Beispiel Äolisch, Arkadisch-Kyprisch, Attisch, Dorisch order Ionisch, wobei der attische Dialekt als Norm für Altgriechisch gilt.

  • Koine-Griechisch (ca. 300 v. Chr. – 600 n. Chr.)

    Die verschiedenen altgriechischen Dialekte vermischten sich im Zuge der Feldzüge Alexander des Großen schießlich zu einer Gemeinsprache (griechisch: koine) die als Koine-Griechisch bezeichnet wird. Die prägende Grundlage für den allgemeinen Dialekt ist dabei der attische Dialekt was auf die wichtige Stellung Athens zu dieser Zeit zurückzuführen ist. Das Erbe Alexander des Großen war ein hellenistisches Großreich sodass Koine-Griechisch selbst in Ägypten und Vorderasien gesprochen wurde.

    Die Schriften des neuesten Testamentes der Bibel sind in einer Variante des Koine-Griechisch geschrieben. Mit dem Ende der Antike und dem Beginn des Mittelalters 600 n. Chr. beginnt auch eine neue Sprachstufe, das Mittelgriechisch.

  • Mittelgriechisch oder byzantinisches Griechisch (ca. 600 n. Chr. – 1453 n. Chr.)

    Mittelgriechisch bildet das Bindeglied zwischen Koine-Griechisch und Neugriechisch und was die offizielle Sprache des byzantinischen Reiches welches von 395 n. Chr. – 1453 n. Chr. andauerte. Mittelgriechisch oder auch mittelalterliches Griechisch war zwar noch stark durch Altgriechisch geprägt, entwickelte aber über die Jahrhunderte wesentliche Eigenheiten die schließlich in der neugriechischen Sprache mündeten.

    Das christliche Reich von Byzanz vollzog viele Bedeutungswandlungen für griechische Wörter so zum Beispiel für das Wort ἄγγελος, welches urpsrünglich die Bedeutung "Bote" hatte und zu "Himmelsbote" oder "Engel" umgewandelt wurde. Mit dem Fall von Konstantinopel wird das Ende des Mittelalters und der Beginng der neugriechischen Sprache angesetzt.

  • Neugriechisch (seit ca. 1500 n. Chr.)

    Während der osmanischen Besetzung Griechenlands von etwa 400 Jahren, war Griechisch zwar keine Staatssprache mehr, wurde aber toleriert, konserviert und weiter vereinfacht. Mit dem Ende des osmanischen Reiches und der Gründung des Nationalstaates Griechenlands 1829 wurden die neugriechische Sprache Katharévousa (griechisch: die reine Sprache) eingeführt die Parallel zur Dimotiki (griechisch: Volkssprache) existierte. Da Katharévousa eine künstlich geschaffene Sprache war die sich am attischen Griechisch orientierte, wurde nach zahlreichen Reformen 1976 die Volkssprache zur Staatsprache ernannt.

    Neugriechisch ist seitdem die Amtssprache Griechenlands und wird heute von etwa 13 Millionen Menschen gesprochen.




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Neueste Forum-Beiträge

Derursprüngliche Zusammenhang mit Gesundheit stimmt.

heute heißt geia sou oder geia sas im Plural einfach:

hallo, servus, moin, guten Morgen, guten Abend, guten Tag

 

im Zusammenhang mit Gesundheit kann man z.B. sagen:

geia na exeis!  Bleib gesund!

am 2021-10-22 09:16:19

zur Diskussion "Jassu"

Es heißt Gia sou (Γεια σου) Γεια ist eine Kurzform von „υγεια“ (Gesundheit)

Gia sou heißt „Gesundheit dir“

„Gia sas“ heißt „Gesundheit Euch“ oder „Gesundheit Ihnen“

Gia mas heißt“ unsere Gesundheit“. Weil man nicht alles wortwörtlich übersetzen kann, würde es sinngemäß heißen „auf unsere Gesundheit“ Das gibt es ja auch in der deutschen Sprache.

am 2021-10-22 08:02:48

zur Diskussion "Jassu"

Guten Tag, in mienem letzten Urlaub wurde mein kleiner immer mit Jassu oder so ähnlich angesprochen..Nun die Frage wie schreibts man das genau und was bedeutet dies?

vielen dank

am 2021-10-22 07:45:24

zur Diskussion "Jassu"

Neueste Blog-Beiträge

Wir stellen vor: Christina Hadjiafxenti

Griechisch lernen Wir stellen vor Philologie

Erstellt am 2021-01-24 01:10:45 von Lambros

Christina ist geboren auf Zypern und hat griechische Philologie an der Uni Zypern und an der Uni Leipzig in Deutschland studiert. Dort hat sie ihr Masterstudium und Ihre Promotion über griechische Philologie abgeschlossen. Während der Promotion unterrichtete Neugriechisch und Altgriechisch an der Universität.

Sie hatte immer großes Interesse an der griechischen Literatur und der Entwicklung der griechischen Sprache und wollte immer ihren Studenten diese Liebe weiterleiten.

Neben der Forschung an der Uni in Deutschland und nachher auf Zypern machte ihr und macht ihr immer noch viel Spaß Deutschen Griechischunterricht beizubringen. In der Zukunft wird sie weiter als Griechischlehrerin arbeiten und Ausländern die griechische Sprache unterrichten.


Griechische Grammatik: Der Vokativ

Grammatik Griechisch lernen

Erstellt am 2021-01-10 01:10:45 von Lambros

In der Grammatik ist der Vokativ ein grammatikalischer Fall, der für ein Substantiv verwendet wird, welches eine angesprochene Person (Tier, Objekt usw.) identifiziert. Ein Vokativ ist ein Ausdruck der direkten Anrede, mit dem die Identität des Angesprochenen innerhalb eines Satzes ausdrücklich angegeben wird. Zum Beispiel ist in dem Satz "Ich weiß nicht, Leonida" Leonidas ein Vokativausdruck, der die angesprochene Partei angibt, im Gegensatz zu dem Satz "Ich kenne Leonidas nicht", in dem "Leonidas" das direkte Objekt des Verbs "wissen" ist.

Die griechische Übersetzung von Vokatik oder Anredefall ist κλητική πτώση.

Im griechischen ändert sich die Endung eines Substantivs im Vokativ und es wir kein Artikel vor dem Wort verwendet.

Maskulin

Männliche Namen oder Substantive können auf drei verschiedene Weisen enden: -ος, -ης oder -ας. Der Vokativ wird wie folgt gebildet:

NominativVokativ
-ος-ε oder -ο*
-ης
-ας

*Wenn das Wort ein Name und zweisilbig ist, dann ist die Vokativendung "-ο"

Beispiele

NominativVokativ
ο ΛεωνάρδοςΛεωνάρδε
ο ΧρίστοςΧρίστο
ο μπαμπάςμπαμπά
ο άντραςάντρα
ο οδηγόςοδηγέ
ο βασιλιάςβασιλιά
ο ΓιάννηςΓιάννη

Feminin

Weibliche Namen oder Substantive können auf zwei verschiedene Weisen enden: -η oder -α. Der Vokativ gleicht dem Nominativ:

NominativVokativ

Beispiele

NominativVokativ
η μάναμάνα
η γιαγιάγιαγιά
η ΑνθούλαΑνθούλα
η ΑφροδίτηΑφροδίτη

Neutrum

Neutrale Substantive können auf drei verschiedene Weisen enden: -ο, -ι oder -μα. Der Vokativ gleicht dem Nominativ:

NominativVokativ
-ο-ο
-μα-μα

Beispiele

NominativVokativ
το μοντέλομοντέλο
το περιστέριπεριστέρι
το κορίτσικορίτσι



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