Wir stellen vor: Efsaia Gioroglou

Efsaia Gioroglou Griechisch lernen Griechisch ohne Grenzen Wir stellen vor

Erstellt am 2020-08-11 01:10:45

Griechisch ohne Grenzen - Authentisch Griechisch lernen

Schon die Bezeichnung "Griechisch ohne Grenzen" macht klar: Hier steckt weitaus mehr dahinter als nur "einfacher Griechischunterricht von der Stange". Griechisch ohne Grenzen vereint deutschsprachige Philhellenen, um eine der schönsten Sprachen der Welt zu erlernen. Doch wer steckt hinter diesem kleinen Unternehmen mit dem so im wahrsten Sinne des Wortes grenzenlosen Namen?

Die Schöpferin dieses kleinen Imperiums heißt Efsaia Gioroglou, ein zugegebenermaßen ebenso melodisch klingender Name, insbesondere, wenn man ihn auf Griechisch ausspricht. Dann wird nämlich das "i" im Vornamen besonders betont und der Name erhält einen besonderes hübschen Klang.

Efsaia ist als Griechin zweier nach Deutschland ausgewanderter Hellenen aus Thessaloniki und Kreta geboren. Sie wuchs in Nordrhein-Westfalen auf, besuchte die griechische Schule und ging dann zum Studieren nach Thessaloniki. Ihr tiefster Wunsch war es jedoch seit Kindheit an, Lehrerin zu werden. Nach einigen Arbeitsjahren in Deutschland kehrte sie nach Griechenland zurück, denn ihre Heimat ließ sie nicht mehr los. Nachdem sie Griechisch ohne Grenzen - eine mittlerweile renommierte Online-Sprachschule für Erwachsene - gründete, beschloss sie in Griechenland ihren Traum weiter zu leben. Sie eröffnete ihren Youtube-Kanal und teilt seitdem regelmäßig ihre in Griechenland gedrehten Videos aus ihrem Leben mit Tausenden Griechischlernern.

Ganz billig ist der Unterricht bei Efsaia nicht - das muss man zugeben. Aber ihr Unterricht ist auf sprachlichen Erfolg höchster Qualität gepaart mit einer Prise Spaß ausgerichtet. Qualität hat eben ihren Preis und das wissen auch ihre Schüler, wenn man sich die Rezensionen auf der Webseite durchliest.

Großen Erfolg genießen auch ihre zwei Bücher, die sie 2020 herausgebracht hat. Ihr erstes Buch "Griechisch mal anders - Das nicht standardisierte Lehrbuch" handelt von ihrem eigenen Leben aufgefrischt mit lustigen Familiengeschichten und Infokästchen zu Griechenland. Ihr zweites Buch „Κουβέντιασε! Lerne mit Dialogen in Griechenland zu sprechen“ verfasste sie zusammen mit einer Co-Autorin. Dieses Buch dreht sich ausschließlich, wie es der Titel schon vermuten lässt, um Dialoge in Griechenland. Das Besondere hierbei ist, dass alle Dialoge wahrhaftig so stattgefunden haben und viele Leser, die im Buch genannten Örtlichkeiten und eventuell sich selbst in ähnlichen Situationen wiedererkennen werden. Auch in diesem Buch wimmelt es natürlich von vielen Redewendungen und sprachlichen Besonderheiten - Qualität mit Hang zum Besonderen eben. Beide Bücher sind bilingual geschrieben, sprich in einem Neugriechisch verfasst, welches im mediterranen Hellas auch tatsächlich so gesprochen wird, darunter dann mit deutscher Übersetzung - ideal für deutschsprachige Griechischlerner.



Efsaia gehört sicherlich zu den wenigen Menschen, die es geschafft haben, Traum, Erfolg und Wirklichkeit zu vereinen. Dies konnte sie jedoch nur schaffen, da sie mit Begeisterung, Ehrgeiz und unendlicher Motivation ihren Traum leben wollte. So entstand, besteht und wächst Griechisch ohne Grenzen. Wo sie als nächstes hin möchte? Verrät sie uns noch nicht. Eins hat sie uns jedoch verraten: Ihr Kopf ist voller neuer bunter Ideen.



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Neueste Forum-Beiträge

Eher ausgedacht,  es gibt "παρακαλώ", bitte oder Bitteschön.

am 2024-04-20 08:55:00

zur Diskussion "ευχακαλώ!"

guten morgen,

im studio, in welchem ich mich für einige tage eingemietet habe, hängt eine notiz an der pinwand:

"ευχακαλώ!  thank you for the wonderful stay"

deepl übersetzt  "ευχακαλω" entweder als "dankeschön" oder "bitte", je nachdem, ob ich es mit oder ohne akzent auf dem ω schreibe. pons gibt gar keine übersetzung dazu ab.

ich selber sehe diesen ausdruck zum ersten mal.

kann mir jemand etwas dazu sagen?

vielen dank

beat

am 2024-04-20 06:26:33

zur Diskussion "ευχακαλώ!"

Vielen Dank, Bernd

am 2024-04-19 14:04:18

zur Diskussion "κατάγομαι η έρχομαι;"

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Wir stellen vor: Sifis

Wir stellen vor

Erstellt am 2023-12-18 01:10:45 von Lambros

Heute stellt sich einer unserer fleissigsten Forum-Mitglieder vor: Σήφης.

Zur gesprochen griechischen Sprache bin ich (Jahrgang 1956) durch einen Irrtum gekommen. Während des Besuchs eines humanistischen Gymnasiums in Salzburg (mit "Schmalspur-Altgriechisch", 4 Jahre lang 3 Stunden pro Woche Unterricht) gab es einen Vortrag eines katholischen Paters zu einem mir nicht mehr erinnerlichen Thema. Dieser Pater ermahnte uns, den "Griechisch"-Unterricht" nicht als wertlos zu betrachten. Er sei im Krieg in Griechenland gewesen und es sei einfach, von Altgriechisch auf "Neugriechisch" umzulernen. Er meinte offenbar das damalige "Zeitungsgriechisch"(καθαρεύουσα), das für ihn bruchstückhaft verständlich war. Das gesprochene Griechisch konnte er schon wegen des Unterschiedes zu unserer Schulaussprache des Agr. nicht einmal in Ansätzen verstehen.

Es hat sich die Meinung des Paters in meinem Kopf festgesetzt und ich habe während meines Jurastudiums ca. im Jahr 1979 mit dem Erlernen des gesprochenen Griechisch begonnen, zunächst mit den Lehrbüchern von Langenscheidt und Moser-Philtsou. Ab ca. 1980 gab es dann schon die didaktisch hervorragende Βücher von Eideneier, die leider (schon wegen einiger Passagen, die man heute als sexistisch und misogyn betrachten würde) schon seit Langem nicht mehr aufgelegt werden. Der Irrtum des Paters dürfte auch in Griechenland verbreitet gewesen sein, findet sich doch im Vorwort zur 2. Auflage (1967) der von Σαπφώ Μαυρούλια und Ευαγγελία Γεωργαντζή ab 1965 herausgegebenen Lehr- und Audiobuchreihe "Τα νέα ελληνικά για ξενόγλωσσους" folgende Passage: "Είθε τα ξένα Πανεπιστήμια που διδάσκουν αρχαία ελληνικά, εγκαταλείποντας την Ερασμιακή προφορά, να διδάξουν την αρχαία μας γλώσσα όπως αυτή διδάσκεται στις Φιλοσοφικές Σχολές της Ελλαδας! Αναλογιστείτε το αποτέλεσμα: Όλοι οι κλασικοί φιλόλογοι του κόσμου και οι σπουδαστές της αρχαίας μας γλώσσας - και είναι πάρα πολλοί - θάχουν διανύσει τα 3/4 του δρόμου για την εκμάθηση της Νεοελληνικής! Και ποιός θάναι αυτός που δε θα θελήσει να διανύσει ακόμα το άλλο 1/4 για να μάθει τέλεια, με τόσο λίγο κόπο, μιάν ακόμα γλώσσα!

Auch nach Entdeckung der Meinung des Paters und der beiden Damen als Irrtum habe ich mein Lernen in den achtziger Jahren mit Hilfe verschiedener Lehrbücher und mit Hilfe einer ausgezeichneten Lehrerin an der Uni fortgesetzt. Diese machte mich u.a. auf das uralte "Handbuch der neugriechischen Volkssprache" von Thumb (letzte Auflage 1910) aufmerksam, das besonders im Hinblick auf Dialekte nach wie vor lesenswert ist. Mangels Interesses meiner Familie wurden allerdings die Besuche in Griechenland immer seltener. Seit 2019 bin ich als österreichischer Bezirksrichter (Amtsrichter) im Ruhestand und alleinstehend und besuche zweimal jährlich Kreta - vorzüglich Ξερόκαμπος wegen der schönen Sandstrände. Als modernes Lehrbuch möchte ich die von einem Autorinnenkollektiv herausgegebene Reihe "Ταξίδι στην Ελλαδα 1-3" hervorheben. Seit einigen Jahren lerne ich auch mittels griechischsprachiger Filme mit Untertiteln. Ich habe ursprünglich Filme mit deutschen Untertiteln gesammelt, bis ich bemerkt habe, dass sich griechische Untertitel (für Hörgeschädigte) weit besser eignen. Ich schreibe die Dialoge wortwörtlich nieder, notiere mir unbekannte Wörter und Floskeln und lerne beim Zusammenspiel von gesprochener und geschriebener Sprache vor allem Alltagssprache.

Bisher habe ich leider nur eine Handvoll von griechischsprachigen DVD mit griechischen Untertiteln ausfindig gemacht. Für jeden Tipp bin ich daher sehr dankbar.


Wir stellen vor: Christina Hadjiafxenti

Griechisch lernen Wir stellen vor Philologie

Erstellt am 2021-01-24 01:10:45 von Lambros

Christina ist geboren auf Zypern und hat griechische Philologie an der Uni Zypern und an der Uni Leipzig in Deutschland studiert. Dort hat sie ihr Masterstudium und Ihre Promotion über griechische Philologie abgeschlossen. Während der Promotion unterrichtete Neugriechisch und Altgriechisch an der Universität.

Sie hatte immer großes Interesse an der griechischen Literatur und der Entwicklung der griechischen Sprache und wollte immer ihren Studenten diese Liebe weiterleiten.

Neben der Forschung an der Uni in Deutschland und nachher auf Zypern machte ihr und macht ihr immer noch viel Spaß Deutschen Griechischunterricht beizubringen. In der Zukunft wird sie weiter als Griechischlehrerin arbeiten und Ausländern die griechische Sprache unterrichten.



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